Philosophische Sektion

Philosophische Sektion

Im März 2002 wurde im Rahmen der Martin Buber-Gesellschaft eine pädagogische Sektion gegründet. Schon damals wurde verschiedentlich der Wunsch geäußert, möglichst bald auch die Gründung einer philosophischen Sektion anzugehen. Einer ausführlichen sachlichen Rechtfertigung bedarf dieser Wunsch nicht. Ohne in einen fruchtlosen Streit darüber eintreten zu wollen, was Buber primär war: Erzieher, Deuter der Bibel, des Chassidismus und des Judentums oder Philosoph, kann man doch sagen, dass die Schriften zur Philosophie zum Zentrum seines geistigen Schaffens gehören. Besonders in diesem Bereich hat Buber »etwas an der Wirklichkeit« gezeigt, »was nicht oder zu wenig gesehen worden ist«. Und besonders hier führt der Umstand, dass Buber bewusst keine »Lehre« entwickelt hat, zu Fragen nach seinem Denken und zu Fragen nach der Wirkungsgeschichte seines Denkens. Folgender Themen könnte sich z. B. eine philosophische Sektion annehmen:

  • Die ethische Relevanz des dialogischen Prinzips
  • Buber und die moderne Anthropologie (H. Plessner, H. Schmitz u.a.)
  • Buber und die Existenzphilosophie
  • Das dialogische Prinzip und die Philosophie der Hermeneutik
  • Buber und Lévinas
  • Die Bedeutung und Funktion von »Erfahrung« im Denken Bubers

Dies sind nur Beispiele, denen viele weitere hinzugefügt werden können. Wenn Sie an diesen oder anderen Themen Interesse haben, die in einem Zusammenhang mit Bubers philosophischem Denken stehen, so sind Sie herzlich eingeladen zur Mitarbeit in der philosophischen Sektion, die im Frühjahr 2003 gegründet wurde.

Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bitte per E-Mail bei webmaster@buber-gesellschaft.de oder bei Hans-Joachim Werner.